Besuch kommt – Das musste Mia lernen

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Ich kann mir gut vorstellen das es unter euch doch den ein oder anderen gibt, der schon mal von einem bellenden Hund an der Haustür begrüsst wurde oder wären dem Essen den Kopf eines fremden Hundes auf den Schoss hatte. Mir ging es zumindest auch schon so. Aber ich weiss, dass es nicht immer leicht ist als Hundebesitzer zuvor schon zu üben.

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Ich bin ganz brav und warte

Bei Mia war es bei gewissen Dingen auch so, waren wir alleine wurde gefolgt und sie war ein sehr braver Hund. Sobald jedoch Gäste gekommen sind fing, es bei der Haustüre an.
Wen die Hausklingel losging wurde Mia schon sehr nervös und hüpfte umher als hätte sie eine Biene gestochen. Zugegeben sie Bellt eigentlich kaum und wen, ist sie erschrocken oder hat es sich wiedereinmal abgeschaut und muss es ausprobieren. Das bekommen wir immer sehr schnell in den Griff, indem wir es verneinen. Trotzdem ist sie aber immer noch gestresst und beruhigt sich erst, wen sie den Gast 10 Minuten lang angesprungen hat. Ein sehr unangenehmer Moment und auch etwas lästig. Schliesslich freuen wir uns meist auf den Besuch.

Lösung:

Selber total gelassen bleiben und nicht sofort aufspringen, lieber einen kleinen Augenblick sitzen bleiben. Unsere Gäste wissen das es einen Moment dauern kann, bis wir die Türe öffnen. Dann laufen wir langsam zur Tür und dort wird Mia erst mal in ihr Körbchen geschickt und ignoriert, bis wir die Gäste begrüsst haben. Erst beim Freizeichen darf sie alle willkommen heissen und auch sie wird erst dann begrüsst.

Let’s Beginn the Games

Spielen. Die allerliebste Lieblingsbeschäftigung von der kleinen Prinzessin. Natürlich werden da auch Gäste nicht verschont. Kurze Zeit nach der Begrüssung folgt das unermüdliche Spielen. Meist mit Ihrer Lieblings Maus oder einem Ball. Werfen, rennen, fangen, zerren und das bitte stundenlang. Der Mensch ist in diesem Fall zu 100% vor dem Hund k.o.

Lösung:

Wir haben dazu tatsächlich ein Kommando eingeführt. „Fertig“ bedeutet auch fertig und das Spielzeug wir weg gelegt. Hart aber funktioniert. Manchmal werfen wir es auch einfach in ein Bettchen und sagen es. Dann wird das nachträgliche Verhalten ignoriert, bis sie etwas ruhiger ist. Das hat sehr lange gedauert, bis es so gut geklappt hat.

Das essen ist angerichtet

 

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Gibt’s auch etwas für mich?

Ein weiteres kleines Problem, das es bei uns gab war das Betteln während dem Essen. In unserem kleinen Familienkreis hat das super funktioniert, bei Gästen klappte es gar nicht. Man könnte es ja mal probieren oder. Doch das ewige hoch stehen und kratzen an den Armen war für mich als Zuschauer schon überhaupt nicht angenehm.

Lösung:

Ins Bettchen schicken und ignorieren. Es half einfach nichts anderes mehr. Kein „aus“ oder „nein“. Sie musste lernen sich zu entspannen. Wie eigentlich bei allem ist unsere Mia sehr nervös und meist hilft wirklich nichts anderes als ihr zu zeigen, wo sie sich wann entspannen soll.

 

Wie ihr sicher gemerkt habt, ist Mia sehr nervös und hat grosse Mühe sich in anderen nicht alltäglichen Situationen zu entspannen. Mir war es lange nicht klar das es an dem lag. Jetzt arbeiten wir seit einem guten Jahr daran und verbessern uns in kleinen Schritten.

Musste euer Hund auch das ein oder andere lernen? Oder hattet ihr von Anfang an einen Engel?

 

 

3 thoughts on “Besuch kommt – Das musste Mia lernen

  1. Loki der Labrador

    Wir haben einen Labbi ähnlich der Sorte nervös-überdreht-aufgeregt. Bei jedem Gast dreht er vor Freude völlig ab und wir arbeiten hart daran. Er muss in seinem Bettchen warten und darf, wenn er sich halbwegs beruhigt hat (was er nie komplett tut) dann kurz hallo sagen. Da er dann meist wieder hochfährt, muss er auch wieder zurück ins Bettchen. Anstrengend! Aber ich hoffe, er lernt es irgendwann. Beim Essen bettelt er lustigerweise gar nicht, aber das haben wir von Anfang an unterbunden 🙂

    Viele Grüße
    Katarina und Loki

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    1. RetroMops-Welt Post author

      Harte Arbeit trifft es ganz gut. Aber es wird sich lohnen, für dich und deinen Loki.
      Liebe Grüsse
      Victoria

      Reply
  2. Isabella

    Keiner unserer Hunde war von Anfang an ein Engel … und alle von Ihnen hatten und haben auch noch ihre Macken. Ich habe allerdings schon bei Dingo gemerkt, dass wir ihm die Dinge, die uns wirklich wichtig sind auch konsequent beibringen. Und so ist es auch bei allen weiteren Hunden.
    Jeder unserer Hunde musste lernen, dass wir die Menschen an der Haustür begrüßen und nicht er. Betteln am Tisch ist für uns nicht akzeptabel … still unter dem Tisch liegen schon. Bei all diesen Dingen braucht es Konsequenz – wie bei allem in der Hundeerziehung. Ich denke, manch andere Dinge die meine Hunde tun würde ich Ihnen auch ab- oder auch angewöhnen … wenn es für mich wichtig wäre 😉
    Ich finde es schön, dass Du mit Mia an Entspannung arbeitest – ich finde, Ruhe und Entsappung ist eines der wichtigsten Dinge, die ein Hund lernen sollte.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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