Der verfolgende Hofhund

      6 Kommentare zu Der verfolgende Hofhund
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Seit Langem wieder einmal wollte ich mit Mia Zug fahren. Da unser Bahnhof 10 min von unserer Wohnung weg liegt, laufen wir immer nachvorne. Der Plan war, dass Mia unterwegs noch etwas frei schnüffeln darf. Deshalb gingen wir 20 Minuten früher als normal.
Unterwegs lief eigentlich alles friedlich, bis wir am letzten Bauernhof des Dorfes vorbei kamen. Ich bin es mir ja gewohnt von Hofhunden begrüsst zu werden und das sie auch ein Stück mitlaufen. Aber dieser Hund wollte einfach nicht gehen.
Mia mag prinzipiell alle Hunde und möchte immer Spielen, egal ob gross oder klein. Doch dieser Riese war ihr nicht geheuer und mir um ehrlich zu sein auch nicht wirklich. Er war lieb und knurrte nie aber er musste alles markieren und bedrängte meine kleine Maus. Ihr wurde es immer unangenehmer. Wie ich das merkte? Abgesehen davon das ich meinen Hund kenne wollte sie, dass ich sie trage, was nun wirklich nicht normal für sie ist.
Ich scheute mich nicht, obwohl der Riese mit bis zu dem Becken reichte (ich bin 1.7m) ihn von uns weg zu stossen, mich vor ihn zu stellen und ihn böse an zu schreien.
Viele werden sich vielleicht denken, warum schreit sie den, den an? Bringt ja nichts. Ich weiss aber in diesem Moment war ich so wütend auf die Besitzer und fühlte mich immer hilfloser das ich nicht mehr wusste wie.
Er folgte uns bis auf den Bahnsteig, wo ich dan verzweifelt noch versucht habe ihn weg von mir zu jagen. Währenddessen schauten mir 3 junge Herren zu.

Jetzt müsst ihr euch das einmal vorstellen!

Eine junge Dame mit einem kleinen Hundemädchen versucht verzweifelt einen gut 1 Meter hohen Hund von sich weg zu stossen, mit den Knien. Keine 3 Meter nebenan stehen 3 Junge kräftige Männer, die dabei zuschauen und dämlich grinsen. Ganz nach dem Motto, lassen wir die Blondine doch mal machen.
Ich musste erst mal diese Herren fragen, ob es den interessant sei, mir zuzuschauen bis sich dan endlich einer dazu bewegen konnte, mir den Hund wegzulocken. Was übrigens nicht gut klappte. Als dan der Zug kam, half mir der Herr den Hund aus dem Zug zu zerren und vor der Türe eine Mauer zu machen, damit er nicht mehr rein konnte. Ich habe mich selten so sehr gefreut als, die Türe geschlossen war.
Nun sitze ich im Zug und schreibe ganz nervös das ganze von meiner Seele. Währen Mia neben mir liegt und gemütlich den Leuten zuschaut.
Bei dem Herrn habe ich mich dan noch bedankt.

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was schreibst du den da?

Zu den Besitzern werde ich auch noch gehen. Zum Schutz des Hundes sollten sie das wissen. Der Hund wäre wahrscheinlich mitgekommen.
Ich habe schon einmal beobachtet wie derselbe Hund, zwei etwas älteren Damen mit ihren Mopsen gefolgt ist und diese dan immer gerufen haben:“ Geh weg“. Es wird also warscheindllich nicht das erste Mal sein.

Warum ist es auch so schwer den Hund einfach anzubinden wen Mann weis das dies ein Dorf mit vielen Hunden ist?

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Hofhunden?

 

 

 

6 thoughts on “Der verfolgende Hofhund

  1. Steffi

    Liebe Victoria,

    das hört sich ja gar nicht gut an! Ich finde es auch ganz schrecklich, wenn Menschen nicht wissen, wo sich ihre Tiere aufhalten!
    Einen ähnlichen Fall haben wir bei uns im Dorf auch. Hier laufen auf unserer Gassistrecke immer 3-4 kleinere Hunde frei rum. Sobald wir uns dem Hof nähern, um vorbei zu gehen, kommen die Hunde laut bellend und knurrend angerannt. Auch wenn sie klein sind, wirken sie doch bedrohlich auf uns. Boerne erschreckt sich jedes Mal und will dort schnell weg, obwohl er andere Hunde eigentlich liebt. Die Besitzer sind leider überhaupt nicht einsichtig und interessieren sich überhaupt nicht für die Situation, sondern werden eher frech und unverschämt.

    Ich kann so ein Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen!

    Liebe Grüße
    Steffi

    Reply
    1. RetroMops-Welt Post author

      Liebe Steffi,
      Man sollte meinen es liegt an den Bauern. Ich verstehe es nicht.
      Ich verstehe das diese „kleinen“ Hunde bedrohlich wirken, auch diese können zubeissen und gefährlich sein, vor allem bei so vielen.
      Ich hoffe ihr findet einen anderen, entspannteren Weg um Gassi zu gehen.
      Liebe Grüsse
      Victoria

      Reply
  2. Sarah

    Hallo Ihr Lieben,

    unter Hofhund verstehe ich einem im Hof freigehaltenen Hund. Wo gibt’s denn so etwas, dass einer freiläuft wie es ihm gefällt. Wird das in der Schweiz anders gehandhabt?
    Gut, dass nichts passiert ist.

    Lg Sarah mit Bisco&Ela

    Reply
    1. RetroMops-Welt Post author

      Hallo liebe Sarah,
      ja in der Schweiz wird das noch sehr viel gemacht. Ich kenne um ehrlich zu sein keinen Hofhund, der nicht frei herumlaufen kann. Das hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Die Hunde werden selten angebunden, wen viel Arbeit ansteht und der Hund in die Quere kommen könnte.
      Liebe Grüsse
      Victoria

      Reply
  3. Julia

    So ein Vorfall kann sehr unangenehm sein. Bei uns gibt es einen Weg den ich nicht mehr gehe, weil ich da an einem Bauernhof vorbei müsste, auf dem ein Bernhardiner lebt, der andere Rüden angeht. Das wäre damals fast schief gegangen und dabei war Odin da noch ein Welpe.
    Übrigens weil du schreibst, warum sie den Hund nicht einfach anbinden. Kettenhaltung ist in Österreich verboten. Ist das in Deutschland nicht auch so?
    Liebe Grüße und ich hoffe der belästigt euch nicht wieder,
    Julia und Odin

    Reply
    1. RetroMops-Welt Post author

      Liebe Julia,
      glücklicherweise hattet ihr wohl ein Schutzengel.
      Ich muss ehrlich sein, ich weis nicht ob es erlaubt oder verboten ist in der Schweiz Hunde anzubinden. Eigentlich gehe ich davon aus das es nicht erlaubt ist (hab vorher nicht darüber nachgedacht). Dan wäre aber eine andere Lösung idealer für die Sicherheit des Hundes.
      Ich werde definitiv der Sache nach gehen! Danke für deine Frage.

      Liebe Grüsse
      Victoria & Mia

      Reply

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