Unsere 9 wichtigsten Kommandos

      6 Kommentare zu Unsere 9 wichtigsten Kommandos
9-wichtigsten-Kommandos

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie häufig am Tag ihr gewisse Kommandos gebt? Nicht? Kann ich verstehen. Ich Hinterfrage jedoch sehr gerne die normalsten Dinge, unteranderem die Gewohnheiten. Das musste ich zuerst lernen als Mia bei uns einzog. Ab da merkte ich nämlich, dass es kein Grundlernbuch für jeden Hund gab. Unsere Maus ist alles andere als „normal“. Ich gehe davon aus dass nicht nur ich so denke.

Aber zurück zum Thema. Bei einem Spaziergang trafen wir auf ein anderes Hund-Mensch Gespann mit dem wir uns gut verstanden haben. Während dem Spielen merkte ich schnell das wir für das gleiche Verhalten andere Zeichen einsetzten und auch die Häufigkeit war unterschiedlich. Während ich Mia 2 Mal rufen musste damit sie zu mir kommt, rief der andere Zweibeiner doch öfters. Das soll keinerlei Kritik an die Hundebesitzerin sein. Mir viel auch auf, dass sie während des Laufens auch einen ganz anderen Rhythmus der Kommandos hatte. Natürlich kommt es auf die jeweilige Erziehungsart an, wie oft man was sagt. Für mich war es sehr interessant diesen Vergleich zu sehen.

Später fragte ich mich dann selbst, was ich am meisten brauche im Alltag und wie oft es genutzt wird. Ich beschloss einen Versuch zu wagen. Am nächsten Tag wollte ich mich einmal achten wie oft und vor allem welches Benehmen ich von Mia verlangte.

Sitz-wichtiges-Kommando

Ich bin ein ganz braves Hündchen

So einfach wie es sich anhörte war es dan doch nicht. Dies Frage „wie oft“ musste ich schnell auf eine Abschätzung reduzieren, da ich sehr viel mit meiner Felnase rede. Dafür kam gut zum Vorschein was ich den so zu ihr sage. Zusammengefasst habe ich dann die folgende Liste erstellt:

  1. Fein         – Loben
  2. Go           – Freigabe vom Kommando
  3. Nein        – Wen sie etwas nicht darf
  4. Sitz          – Muss ich wahrscheinlich nicht erklären
  5. Zurück    – Neben mir gehen
  6. Bett         – Wen sie ins Bettchen muss
  7. Warten    – Wen sie an einem Ort bleiben soll
  8. Laufen    – Das Zeichen das fertig geschnüffelt ist und wir weiter laufen (damit ich nicht an der Leine ziehen muss)
  9. Zu mir     – Wen sie während des Freilaufens zu mir kommen soll

Das sind unsere Alltäglichen und wichtigsten Kommandos. Sie kann natürlich auch noch das eine oder andere mehr. Übrigens werden wir im 2017 an dem Rückruf arbeiten und noch mehr Tricks einstudieren. Wir machen das Rückruftraining nach einem Buch das ich euch vorstellen werde.

Welche sind bei euch die wichtigsten oder die am meisten gebrauchten? Schreibt es doch gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf eure Antworten.

 

6 thoughts on “Unsere 9 wichtigsten Kommandos

  1. Cornelia Schuhmannnn

    Warte-nicht weiter laufen
    Zu mir- herkommen
    Neiiin- was immer er tut beenden
    Such-versteckte Leckerli

    Wir haben Sam seit Welpenalter und nach sehr turbulenten Pubizeiten?ist jetzt nach fast 8 Jahren nicht mehr viel nötig?wir verstehen uns wortlos-wenn er will???

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    1. Retromops-Welt Post author

      Hallo Cornelia
      Danke für deinen aufmunternden Kommentar 🙂
      Such, währe auch eines das Mia kennen sollte, Betonung auf sollte. Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben damit ich es auch nach ein paar Jahren Wortlos schaffe 😉
      Liebe Grüsse
      Victoria & Mia

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  2. Nina und Rosi

    Also bei Rosi sage ich oft „warte“. Ich habe nämlich auch schon mal darauf geachtet, was ich so zu meinem Hund sage und auch wie oft. Manches müsste ich vielleicht auch öfters sagen… naja, es ist alles halt noch recht neu, denn Rosi kam Anfang November zu mir… Deshalb läuft sie nur auf Wiesen etwas abseits der Straßen ohne Leine, da kann sie dann mit Hunden und/oder dem Ball spielen… Jedenfalls bedeutet „warte“, dass sie warten soll… an der Straße heißt das stehenbleiben und an der Leine heißt es eher langsamer gehen, wobei wir das erstmal auch mit Stehenbleiben üben. Halt immer wenn sie zieht. Grad wo ich es schreibe, fällt mir auf: Sollte man hier noch ein zusätzliches Kommando einführen? Also sowas wie „langsam“? Ist wahrscheinlich sinnvoll, wenn das eine stehenbleiben bedeutet und ich aber manchmal nur eine Verlangsamung möchte.
    Und wo wir schon mal beim Thema sind: lasst ihr eure Hunde auch an der Straße stehenbleiben?

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    1. Retromops-Welt Post author

      Hallo Nina
      danke für diesen Kommentar 🙂
      Wir haben an der leine sowohl „warte“ für das stehenbleiben als auch „langsam“ damit sie langsamer läuft. Bei Kindern ist das oft ganz nützlich, damit Mia sie nicht anspringt.
      Ja, das stehenbleiben ohne Leine sind wir noch am Üben, auch an der Strasse soll sie das können. Übung macht den Meister. Ich finde das stehenbleiben an der Strasse wichtig, wenn sie auf der anderen Seite ist und ein Auto kommt möchte ich das sie auch dort bleibt.
      Liebe Grüsse
      Victoria

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  3. Claudia

    Hallo, also die wichtigsten Kommandos die ich bei Lady heute benötige ist „Lady hier“ + und da sie momentan an jeder Decke kauen muss auch „Lady pfui“ das kann ich selbst schon nicht mehr hören *grins*. Ansonsten wiederholen sich alle gelernten Kommandos täglich. Meine Bullydame ist momentan in der Pubertät und da wird täglich alles trainiert, denn irgendwie hat sie alles vergessen – hahaha. LG Claudia & Lady

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    1. Retromops-Welt Post author

      Ich wünsche dir viele Nerven. Ich bin froh das die Pubertät bei Mia ganz gut verlaufen ist. Dafür spinnt sie sonst etwas *grins*
      Liebe Grüsse und Danke für den Kommentar
      Victoria und Mia

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