Trick Rezept – Parkieren

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Trick-Rezept-Parkieren-Retromops-Hundeblog-Schweiz

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Man steht im Shoppingcenter, mit einem neugierigen Hund wartet man auf Herrchen, weil er in einem Laden verschwunden ist. Aus Höflichkeit und weil man kein Interesse an diesem Zeug hat, bleibt Frauchen draussen mit dem Hund. Aber Herrchen ist weg, ohne seinen Liebling, und ich meine nicht mich. Mia muss ein paar Minuten auf das Herrchen verzichten. Sch…! Während Frauchen die Aufmerksamkeit des Hundes versucht zu ergattern, wie es sich gehört in der Hundeerziehung, läuft das Hündchen nervös umher und zeigt kein Interesse.

Genau dieses Szenario spielte sich vor gut einem Monat bei uns ab. Ja ich gebe zu, man hätte das viel früher schon trainieren können aber zu meiner Verteidigung, wir gehen nur selten in solche Center. Wir Schoppen lieber in der Innenstadt.

Zurück zum Thema. Als wir vor diesem Laden ca. 10 Minuten warteten, versuchte ich, dass Mia an mir zu Sitz macht. Das gelang mir, aber kaum habe ich mich weggedreht, stand sie schon wieder und lief umher. Also versuchte ich das sie sich zwischen meine Beine setzt, um eine bessere Kontrolle zu haben. Dazu muss man sagen das sie es nicht mag zwischen den Beinen auch nur durchzulaufen.

Mein Ziel war also, meinem Hund das „parkieren“ beizubringen. Es gibt viele Varianten davon, ich habe mich dafür entschieden, dass sie einen Bogen um mein Bein macht und dann zwischen den Beinen anhaltet.

 

Parkieren-Trick-Rezept-Retromops

Was willst du von mir?

 

Das brauchst du:

  • die besten Guddelis der Welt
  • Kicker, wen man damit arbeiteten
  • einen sicheren Untergrund
  • jede menge Geduld und Zeit

Und so haben wir es gemacht:

Zuerst musste Mia sich überwinden durch die Beine zu laufen. Das übten wir, indem ich sie mit einem Gudeli durch lockte. Es brauchte eine Weile, bis sie der Sache traute.
Erst darauf fing ich an, ihr „den Weg“ zu zeigen. Dazu nahm ich natürlich wieder ein Gudeli, ohne geht nix, führte sie an der Seite nach zwischen die Füsse und lies sie sitzen. Erst dan gab es die Belohnung. Wenn sie weiter läuft oder sich umdreht, stellte ich mich an eine neue Stelle und fing von vorne an.

Am Anfang übten wir nur die rechte Seite, bis sie schon fast automatisch der Hand nach läuft. Hier fing ich auch an das Kommando „park“ zu verwenden. Danach kam die linke Seite dazu.
Natürlich brauchte es viel Übung und Zeit. Als aber dieser „klick“ Moment kam, war es wesentlich einfacher das Guddeli abzubauen. Ich nahm dazu das Guddeli in die andere Hand und lies sie meiner leeren Hand nach laufen. Belohnt wurde sie dan von der Guddelihand, nachdem sie sich zwischen die Beine begeben hat. Mit der Zeit zog ich die Führungshand immer weiter nach oben, damit ich mich nicht ganz so viel Beugen musste. Das müsssen wir aber noch Üben.

 

Übrigens:

Ja, mit der Leine könnte es ein kleines verheddern geben. Ich mache es so das sie wieder zurück muss und neben mich hin sitzen, bevor das Kommando aufgelöst wird.

 

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