Was tun, wenn der Hund einem immer nach läuft? 2 Tipps

Hund-läuft-mir-immer-nach

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Ich liebe Mia ja wirklich und würde sie am liebsten immer dabei haben, bei der Arbeit, im Urlaub oder bei Terminen. Nur leider klappt das nicht immer. Das ist okay, schliesslich soll sie ja auch lernen alleine zu sein und ohne Herrchen oder Frauchen zu sein. Es klappt auch supergut.
Zu Hause, in der Wohnung ist das aber ein anderes Thema. Aber alles mal von vorne.
Zu Beginn der Erziehung (also am ersten Tag) war alles andere interessanter als Herrchen und Frauchen. Mit den ersten Wochen wurde das Herrchen immer spannender und was die Olle von im macht war eigentlich vollkommen egal. (Wurst währe jetzt das falsche Wort, denn das ist noch besser)
Mittlerweile wird niemand mehr aus den Augen gelassen und sie ist überall mit dabei. Auf dem Klo, beim Duschen und sogar wenn Frauchen und Herrchen durch die Wohnung tanzen. Das kann manchmal ganz schön nervig sein.
Zu Beginn empfand ich das als normal und lies sie machen. Irgendwann kam ich aber an den Punkt, an dem es mich nervte und ich gemerkt habe, dass es für sie etwas anstrengend sein könnte. Ich musste nur den Anschein machen aufzustehen oder weg zu gehen, schon stand sie neben mir. Das kann ja nicht angenehm sein.

2 mögliche Gründe

  1. Angst: Dein Hund hat Angst und möchte nicht alleine sein. Ist bei Mia ab und zu der Fall, wenn ich die Fenster offen habe und die Kirchenglocke eine volle Stunde zählt. Sie ist dann gerne ganz nah bei mir oder verkriecht sich in meiner Nähe.
  2. Kontrolle: Der häufigste Grund. Wie meine Recherchen auf zahlreichen Internet Plattformen ergeben haben, ist der Hund auf ein kontrolliertes Verhalten aus. So ganz nach dem Motto „du kannst nicht ohne mich“. Das ist meist stressig für den Hund, weil er nicht richtig herunterfahren (sich entspannen) kann.

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    Ich bin doch ganz brav

Was kann man dagegen unternehmen?

  1. Bei der Angst muss man dem Hund zeigen, dass es keinen Anlass dazugibt. Bei Mia ignoriere ich das Ganze und mache meine gewohnten Schritte. Durch das streicheln und die extra Zuwendung habe ich das Gefühl bekommen, dass sie es geniesst. Zum Glück haben wir dass früh genug gemerkt, so ist das Ganze noch nicht zur Gewohnheit geworden.
  2. Den Hund auf seinen Platz schicken und da warten lassen. Das brauchte sehr viel Übung, Geduld und Gudelis. Eine weitere Variante ist es, den Hund beim Verlassen des Zimmers die Türe vor der Nase zu machen. Klingt etwas hart aber ich habe gemerkt, seit Mia des Öfteren einfach mal da bleiben musste, wo ich sagte und auch wenn die Türe mal zu ging, ist sie auch entspannter geworden. So haben wir auch das alleine sein geübt. Dazu mehr in einem späteren Beitrag.
Ich muss ehrlich sagen, dass es sich bei uns gelegt hat. Je älter, umso ruhiger wurde sie. Es geht länger, bis sie nachkommt oder manchmal bleibt sie ganz liegen. Zu 60% geht das so, die anderen 40% ist sie immer noch dabei. Was mich aber kaum mehr stört.

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